Wolfsburg, Robert-Koch-Platz

Der Platz wird als Schmuckplatz zeitgemäß neu interpretiert mit gestalterischem Bezug auf Planungen der 1950er Jahre. Er bildet den zentralen, repräsentativen Campus-Eingang der Ostfalia Hochschule am ehemaligen Ordnungsamt und ist zugleich Quartiersplatz des Handwerkerviertels.

Ein Passepartout aus Ortbeton fasst die abgesenkte Rasenfläche ein. Auf der südlichen Kopfseite weitet sich der Rahmen zu einem Plateau, auf dem eine Skulptur von Wolfgang Itter einen neuen Standort erhalten hat. Flache Stufen führen auf den Rasen hinab, der sich nach Norden dem Platzniveau wieder angleicht und so barrierefrei zugänglich ist. Der Rasen ist Versickerungsfläche und bietet zudem einen Regenwasserrückhalt.

Zierkirschen und Eiben auf den Längsseiten des Rahmens integrieren bestehende Eiben und schaffen im Zusammenspiel mit langen Bänken abwechslungsreiche, kleinteilig organisierte Orte, ohne die axiale Ausrichtung der Anlage auf das alte Ordnungsamt aufzugeben.

Die Bäume des Rahmens und zweier Parkplätze sowie Strauchpflanzungen an den Platzrändern sind stadtklimatolerant und insektenfreundlich.

Das Projekt wurde ausgewählt zum Tag der Architektur der Architektenkammer Niedersachsen:
https://www.aknds.de/baukultur/detailseite/robert-koch-platz

Ort: Wolfsburg
Fertigstellung: 2024
Auftraggeber: Geschäftsbereich Grün, Stadt Wolfsburg
Größe: 8.300 m2